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Als wir 2004 massenhafte Armut voraussagten, wurden wir als Schwarzmaler bezeichnet.
Als wir 2004 den "Hartz IV- Gesetzen" ein Scheitern voraussagten, wurden wir der Lüge bezichtigt.
Unsere 2004er Aussage: "Hartz IV ist erst der Anfang" wurde als Nörgerlei abgestempelt.
Jetzt schreiben wir das Jahr 2012.
Beurteilen Sie selbst, wie falsch oder richtig unsere Aussagen waren.
Das Anliegen der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera e.V.
In der ISG Gera treffen sich regelmäßig aktive engagierte Geraer Bürger.
Wir haben das Ziel, die im Grundgesetz noch verankerten demokratischen Rechte Wirklichkeit werden zu lassen, sie gegen die
Angriffe des Kapitals und mancher Parteien zu verteidigen und die Bevölkerung entsprechend aufzurütteln.
Unser Handeln ist gerichtet auf:
- Meinungsbildung
- Informationsvermittlung
- Politische Bildung
- gemeinsame Aktionen
Kundgebung immer Montags auf der Fläche um den Löwen vor dem Geraer Stadtmuseum.
Beginn 17.00 Uhr.
Wie kam es zur Initiative in Gera?
Unsere Initiative entstand im Oktober 2003 aus den unterschiedlichsten Strukturen. Sozial engagierte
Menschen sind ebenso beteiligt wie Aktivisten der Friedensbewegung. Zunächst wollten wir uns untereinander
über die Auswirkungen der sogenannten Reformen der Bundesregierung austauschen. Dabei stellten wir fest,
daß es neben diversen Protestformen wie Demonstrationen und Kundgebungen vor allem der Aufklärung bedarf.
Wir haben uns das Ziel gesteckt, die in der Verfassung verankerten Rechte auf soziale Grundsicherung
gegen die Angriffe des Kapitals und der etablierten Parteien zu verteidigen und den Widerstand der
Bevölkerung zu mobilisieren. Unsere oberste Maxime ist es, daß sich jede und jeder aktiv bei uns einbringen
kann, der unsere Ziele unterstützt. Bürger mit nationalistischer Gesinnung schließen wir jedoch ausdrücklich aus.
Arbeitet die Initiative dabei völlig parteiunabhängig?
Die Unabhängigkeit von jedweden Parteien und Organisationen ist einer unserer Grundsätze. Das ist für uns der Garant dafür, viele Menschen zu erreichen.
Aus der Chronik der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera e.V.
So haben am 3. Dezember 2003 rund 1300 Menschen an der ersten von uns organisierten Demonstration gegen Sozialabbau teilgenommen. Bei einer Veranstaltung im Vorfeld der Einführung der unerträglichen »Gesundheitsreform« konnten wir immerhin 100 Teilnehmer begrüßen.
Und an der Mobilisierung in Ostthüringen zur Großdemonstration am 3. Juni 2004 in Berlin hat auch unsere
Initiative wesentlichen Anteil.
Seit Beginn der Proteste gegen die "Hartz Gesetze", im Besonderen "Hartz IV", seit der ersten Montagsdemo am 02. August 2004, sind die Mitglieder der Initiative Organisator und logistischer Ausrichter der Montagsdemonstrationen. Getragen wird der Protest durch viele mutige Bürger der Stadt Gera, die seit August 2004 den Protest auf der Straße halten. Das war die logische Konsequenz. Viele Veranstaltungen im Vorfeld waren zwar gut besucht, erreichte aber nicht die Massenwirksamkeit.
Am 26. Juni 2006 fand in Gera die 100. Montagsdemo in ununterbrochener Reihenfolge statt. Am 06. August 2007 wurde im Beisein von Delegationen von Montagsdemonstranten aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen "3 Jahre Montagsdemo in Gera" begangen.
Am 26.05.2008 zur 200. Montagsdemo kamen über 60 Teilnehmer zu einer Kundgebung vor den Geraer ARCADEN zusammen. Zur Auftaktkundgebung konnte Peter Lückmann (Sprecherrat der ISG-Gera) neben der Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag Heidrun Sedlacik auch Gäste von sozialen Initiativen aus anderen Städten als Gäste begrüßen.
Der Geraer Oberbürgermeister Herr Dr. Norbert Vornehm, richtete eine Grußbotschaft an die Demonstranten, die zum Auftakt der Demo verlesen wurde.
Am 04. August 2008 trafen sich die Mitglieder der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera (ISG- Gera) schon wesentlich eher am Standort der montäglichen Proteste in Gera, um gemeinsam mit den Montagsdemonstranten und vielen Menschen aus Gera den 4. Jahrestag der Montagsdemos in Gera zu begehen.
Am 16.12. 08 kamen sie aus allen Richtungen Europas, die Vertreter von Gewerkschaften und ihre Sympathiesanten.
Sie trafen sich zu einer kaum übersehbaren und kraftvollen Großdemo in Strasbourg um den Europa- Abgeordneten klar zu machen, das ein weiterer Abbau von Arbeitnehmerrechten nicht mehr hin genommen wird. Auch unsere Vertreter der ISG symbolisierten mit ihrer Teilnahme, das Solidarität eine wichtige und wirkungsvolle Waffe im Kampf gegen die Spaltung der Arbeitnehmer ist.
Im Anschluss an die 238. Montagsdemo der ISG Gera, trafen sich mehrere Dutzend Menschen im Burgkeller zum schon zur Tradition gewordenen 5. "Alternativen Neujahrsempfang". Alternativ deshalb, weil er als Antwort auf die zu dieser Zeit
stattfindenden Empfänge der pol. Verantwortlichen zu verstehen ist. Als Reaktion auf die oft "rosarote" Sichtweise derer, die sich bei "Häppchen" und Sekt auf die Schultern klopfen und über ein "Weiter so!" philosophieren.
Berlin, Samstag 16. Mai 2009 - 100.000 Menschen unter dem Motto „Die Krise bekämpfen.
Sozialpakt für Europa - die ISG war dabei.
03.August 2009 - 5 Jahre Montagsdemonstration in Gera.
Am 27.04.2010 fand die 300. Montagsdemo in unterbrochener Reihenfolge in Gera statt. Das bedeutet, fast 6 Jahre den Protest auf die Straße zu tragen! Die große Überschrift aller Proteste ist "Schluss mit den Reformen gegen uns!" Sie verdeutlicht aber auch, das was mit Protesten gegen das Hartz IV Gesetz begann, richtet sich nun gegen eine insgesamt verfehlte Politik der Bundesregierung, egal welche "Farbkombination" sie gerade hat.
Eine Stunde früher als sonst startete am 02.August 2010 die Montagsdemo in Gera. Ab 16.00 Uhr trafen sich über 70 Menschen um den 6.Jahrestag der Montagsdemos in ununterbrochener Reihenfolge zu begehen.
Das Handeln der Initiative steht unter dem neuen Motto:
"Schluss mit den Reformen gegen uns"
Wo wird Montags in Gera demonstriert?
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