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Bettelgang Gera-Berlin 2005:
Aktion Fabienne
Gefahr-Indikator BRD

An der Berliner Großdemonstration von DGB und Europäischem Gewerkschaftsbund (EGB) haben sich am Samstag nach DGB-Angaben 100.000 Menschen unter dem Motto „Die Krise bekämpfen. Sozialpakt für Europa. Die Verursacher müssen zahlen.“ beteiligt. Gleichzeitig protestierten gut 20.000 Menschen in Prag. Damit sind im Rahmen der Aktionstage vom 14.-16. Mai in Madrid, Brüssel, Berlin und Prag insgesamt 320.000 Menschen dem Aufruf gefolgt.
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Seit einer Woche veranstaltet die NPD auf der Schlossstr./Eingang Kaufhof einen Infostand.
Diesen hat sie bis einschließlich 04.06.2009 angemeldet.
Um ein Zeichen gegen den Versuch, die Menschen verachtende Politik und Stimmenfang zur Unterstützerunterschrift, zu setzen, werden wir (BgR und unnicef Gera) am Montag, 20.04. einen Infostand mit Kundgebungscharakter in der Zeit von 11.00 bis 16.30 Uhr durchführen!
Wir rufen alle Menschen auf, uns bei dieser Aktion zu unterstützen und gemeinsam ein Zeichen zu setzen, das wir diese Leute nicht in unseren Parlamenten haben wollen!
Peter Lückmann i.A. BgR Gera
Im Anschluss an die 238. Montagsdemo der ISG Gera, trafen sich mehrere Dutzend Menschen im Burgkeller zum schon zur Tradition gewordenen "Alternativen Neujahrsempfang". Alternativ deshalb, weil er als Antwort auf die zu dieser Zeit stattfindenden Empfänge der pol. Verantwortlichen zu verstehen ist. Als Reaktion auf die oft "rosarote" Sichtweise derer, die sich bei "Häppchen" und Sekt auf die Schultern klopfen und über ein "Weiter so!" philosophieren. Den anwesenden "Ehrengästen" Dieter Hausold, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. und Heidrun Sedlacik, MdL DIE LINKE. im Thüringer Landtag und allen anderen Gästen wurden die vielfältigen Aktivitäten der ISG Gera und der Montagsdemos vorgestellt.
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Veranstaltung:
5. Alternativer Neujahrsempfang
am 09. Februar 2009
ab 18.30 Uhr im Burgkeller
Gera am Markt
Der DGB Kreisverband Gera und die
Initiative für soziale Gerechtigkeit
laden
gemeinsam zum 5. Alternativen Neujahrsempfang ein.
Die Bundesregierung macht trotz Finanz- und Wirtschaftskrise weiter wie bisher.
Ihr sogenanntes Konjunkturprogramm kommt bei 33 % der ärmeren Menschen nicht an!
Wir setzen unsere Alternativen dagegen.
Und wir geben einen Ausblick auf
das Wahljahr 2009.
Moderation Thomas Elstner
Kulturbeitrag
Das war die einheitliche Meinung der vielen Teilnehmer der 234. Montagsdemo.
Diese stand erneut unter der Losung: "Wir sagen NEIN zu Militär und Krieg!"
In mehreren Redebeiträgen wurde über die tausende Tote und Verwundete
Zivilisten und den sinnlosen Zerstörungen im Nahen Osten berichtet.
Alle Redner betonten, das Krieg nicht die Fortsetzung von Auseinandersetzung sein darf.
Wiederum wurde die Forderung laut, dass es eine dauerhafte, friedliche Lösung nur über
den politischen Dialog geben kann.
Ebenfalls zur Sprache kam der indirekte Zusammenhang von Sozialabbau, Rüstung und letztendlich die Beteiligung an kriegerischen Auseinandersetzungen.
Deshalb sei auch die Forderung. "Bundeswehr raus aus Afghanistan!" berechtigter denn je!
Mit entsprechender Musik und dem entzünden von Kerzen in Gedenken der Opfer wurde die Kundgebung ergänzt.
Angesichts der ständigen Verschlimmerung der Lage der Menschen im Nahen Osten durch die stattfindenden. Durch nichts zu entschuldigenden Kriegshandlungen, rufen wir zu Mahnwachen in Gera auf.
In zurückliegender Zeit haben wir wiederholt auf die unmenschlichen Zusammenhänge von Sozialabbau, steigenden Rüstungsausgaben und kriegerischen Handlungen hingewiesen.
Nun bekommt die Weltöffentlichkeit erneut „vorgeführt“ das in erster Linie die Zivilbevölkerung der Leittragende für die Unfähigkeit ihrer politischen Führer ist, Konflikte politisch zu lösen.
Wir meinen, eine Welt in Frieden ist möglich, wenn die Ursachen für Kriege erkannt und die Kriegstreiber entmachtet werden.
Wir werden uns ab Mo.19.01.2009 zur Montagsdemo, wie 100.000 ende Menschen in Europa auch an einer Mahnwache beteiligen, die wir bis zur Beendigung der Kriegshandlungen im Nahen Osten jeden Montag durchführen werden!
Wir rufen an dieser Stelle alle Menschen auf, die für eine andere, friedliche Welt eintreten, sich an diesen Aktionen zu beteiligen!
Am 16.12. 08 kamen sie aus allen Richtungen Europas, die Vertreter von Gewerkschaften und ihre Sympathiesanten.
Sie trafen sich zu einer kaum übersehbaren und kraftvollen Großdemo in Strasbourg um den Europa- Abgeordneten klar zu machen, das ein weiterer Abbau von Arbeitnehmerrechten nicht mehr hin genommen wird.
Auch unsere Vertreter der ISG symbolisierten mit ihrer Teilnahme, das Solidarität eine wichtige und wirkungsvolle Waffe im Kampf gegen die Spaltung der Arbeitnehmer ist.
Lange schon ist klar, das einen engen Zusammenhang von Sozialabbau und Kappen von Arbeitnehmerrechte gibt, dem nur gemeinsam entgegen gewirkt werden kann.
Während in anderen europäischen Ländern ausführlich über diese Proteste berichtet wird, beschränkt sich in Deutschland die "Pressefreiheit" auf Berichte über die Probleme von "Ackermann" und Co. oder der Stigmatisierung von Menschen die unverschuldet in Not geraten sind.
Hier nun einige Eindrücke von der Aktion in Strasbourg!
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Nachdem er auf der 227. Montagsdemo mithalf Spenden für die Weihnachtsaktion der Montagsdemonstranten zu sammeln, machte sich der verspätete Nikolaus auf den Weg durch die Geraer Innenstadt. Begleitet von seinen fleißigen Helfern, verteilte der Nikolaus an den Buden des "Märchenmarktes" an viele Interessierte "1- EURO - Arbeitsplätzchen" als kleine Geste für die nicht vorhandenen Arbeitsangebote der ARGE oder des Arbeitsamtes.
Weitere Helfer waren mit "Spekulatius statt Spekulanten" unterwegs und informierten darüber, dass die Krisen nicht vom weihnachtlichen Himmel fallen, sondern das Ergebnis einer verfehlten neoliberalen Politik sind.
Bedanken möchte sich der "geschaffte" Nikolaus bei den vielen Spendern, die auch während dieser Aktion Solidarität mit den über 3000 armen Kindern von Gera gezeigt haben.
Ihnen ein kleines Weihnachtspäckchen am 22.12. ab 17.00 Uhr vor den Gera ARCADEN zu überreichen ist das Anliegen dieser Aktionen!
Wer also betroffen ist von der menschenverachtenden Hartz IV Gesetzgebung, ist herzlich mit seinen Kindern eingeladen sich zu der Weihnachtsaktion einzufinden.
Einige Dutzend Menschen kamen trotz widriger Witterungsbedingungen zur 226. Montagsdemo vor die Geraer Arcaden.
Auch diesmal , ging es um die Auswirkungen der gegenwärtigen Finanzkrise, vor allem für die Menschen, die nicht zu Ackermann und Konsorten gehören.
Die Befürchtungen, dass 2009 weitere 120.000 Menschen, die nach 12 Monaten von Hartz IV betroffen sind und zu den über 7 Millionen jetzigen Leistungsbeziehern hinzukommen, wurden noch während der Auswertung der Demo von den Prognosen der OECD übertroffen.
Diese rechnen mit rund 700.00 Betroffenen im Jahr 2009! Wir müssen wohl noch schlechtere Prognosen befürchten.
Um so wichtiger und erfreulicher war es, das die ersten Spenden aus den Reihen der Montagsdemonstranten für die Weihnachtsaktion der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera eingegangen sind. Dies zeigt, dass diese Menschen verstanden haben wie wichtig diesen "Zeiten" Solidarität ist. Solidarität mit den schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft, den Kindern, den über 3000 Kindern im Verantwortungsbereich der Geraer ARGE, die in Armut dahin vegetieren müssen.
Mit den Spenden haben wir vor am 22.12.08 ab 17.00 Uhr eine kleine Weihnachtsüberraschung für eine Teil der bedürftigen Kinder bereit zu halten!
Wer sich daran beteiligen und damit Solidarität zeigen will, kann das jeden Montag ab 17.00 Uhr vor den Gera Arcaden tun!
Jeder der wollte konnte ihn auch gleich ausfüllen, seinen Antrag auf Ausschüttung seines Anteils am 500 Milliarden Euro Rettungspaket für Banken, in Höhe von 6097 Euro (500.000.000.000 EURO : 82.000.000 Bundesbürger).
Antrag hier herunterladen
Natürlich wurde Allen auch erklärt, warum solch ein Antrag. Selbst einigen wenigen Passanten wurde klar, die Finanzkrise ist nur mit uns zu bewältigen. Nachdem die Binnennachfrage schon jahrelang im Eimer ist, bricht jetzt auch der Export weg.
Schlimme Zeiten für die exportorientierte deutsche Wirtschaft.
Helfen kann ein Konjunkturprogramm von unten, bei den Menschen beginnend. Sie brauch schlicht Kohle, um die Binnennachfrage an zu kurbeln und deshalb auch der Antrag.
Besser noch ist die Forderung nach 20 Prozent mehr für Alle, die weniger als 50.000 Euro Einkommen pro Jahr haben.
Und wieder einmal wurden die Zusammenhänge erläutert. Warum arm und reich, was Kriegseinsätze mit Finanzen zu tun haben, warum wir die Finanzkrise nicht in den Griff bekommen. Wer mehr wissen will, immer Montag ab 17 Uhr vor den Gera-Arcaden.
Nach den erfolgreichen Veranstaltungen zum Thema "Schulgeld" vor der Geraer ARGE, gemeinsam mit Vertretern von Gewerkschaften und Mitgliedern der Fraktion DIE LINKE., bei denen über 100 Anträge zum Schulgeld verteilt wurden, wollten wir am Montag den 27.10.08 zur "üblichen Montagsdemo" zusammenkommen.
Um so erfreulich überraschter waren wir, als der Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Frank Spieth zu uns kam und das Wort ergriff.
Nach den besten Wünschen und der Aufforderung mutig weiter zu machen, der gesamten Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, ging er auf die momentane Situation der Menschen in unserem Land durch die sogenannte Finanzkrise ein.
Er machte deutlich, dass diese Krise nicht von ungefähr kommt, sondern "hausgemacht" und Ergebnis verfehlter neoliberaler Politik ist. Um näher darauf und auf Alternativen dazu eingehen zu können, wurden alle Teilnehmer der Demo und Interessierte zu einer Saalveranstaltung im Anschluss um 18.30 Uhr in den Burgkeller eingeladen.
Dort fand eine Infoveranstaltung, gemeinsam mit dem DGB Ostthüringen organisiert statt.
An den darauffolgenden Montagen, war der Irrsinn, der Milliardenhilfen für gescheiterte Finanzhaie, die unverfrorene Abfuhr für berechtigte Forderungen für die Schwächsten und Armen unserer Gesellschaft etwas zu tun, Mittelpunkt der Redebeiträge.
Dabei kam immer wieder zum Ausdruck, das es jetzt mehr denn je notwendig ist Solidarität zu zeigen und gemeinsam gegen die verfehlte gegenwärtige Politik vorzugehen.
Alle waren und sind sich einig, das es unter anderem nur eine Antwort darauf gibt, Abwahl der Verantwortlichen auf allen Ebenen. Es darf keine Rolle spielen, ob Kommunal- oder Bundestagswahl, ein Beitrag für Politikwechsel im Interesse der Menschen in unserem Land geht nur mit der CDU auf den Oppositionsbänken in den Parlamenten!
Wir rufen an dieser Stelle alle Menschen noch einmal auf:
"Wenn ihr die ewigen Streichorgien, die als Reformen verkauft werden, satt habt, dann kommt Montags 17.00 Uhr zu den Geraer ARCADEN und demonstriert mit!"
Es geht schon lange nicht mehr "nur" um Hartz IV. Es geht um die Verhinderung der Zerstörung von Familien! Es geht die Zukunft unserer Kinder, ein menschenwürdigen Lebensabend unserer Rentner und nicht zuletzt um uns alle!
Zusätzlich zu den regelmäßigen Montagsdemos, veranstaltete die ISG Gera gemeinsam mit dem Erwerbslosenrat von ver.di am 24.09.2008 einen Aktionstag vor der Geraer ARGE.
Neben Flugblättern, die auf die Möglichkeit der Antragstellung zur Übernahme von Schulkosten hinwiesen, wurden auch gleich die dazu benötigten Anträge mit ausgegeben.
Beides fand sehr guten Absatz, nebenbei erfuhren die Menschen, das es immer noch die Montagsdemos gibt, wo sich auch eine Kontaktmöglichkeit für Hilfesuchende ergibt.
Sie ließen sich neben Rat zum Ausfüllen und Abgabe der Anträge auch gern darüber informieren, dass die Montagsdemos eben nicht nur zum Protest da sind. Sie nahmen die Anregung mit, das an diesen Tagen die Möglichkeit besteht sich auszutauschen, gegenseitig Unterstützung organisieren und über Alternativen reden kann.
Viele versprachen wieder einmal zu kommen, was sich dann auch auf die Teilnahme der 221. Montagsdemo positiv auswirkte. Mehre Dutzend Teilnehmer nutzen die Gelegenheit um gemeinsam mit Vertretern der ISG-Gera die Lüge: "Es ist kein Geld für soziale Zwecke da" zu entlarven. In einem Redebeitrag wurde darauf hingewiesen, das die gegenwärtige Stützung der Bankencrashs weltweit 180 Billionen Dollar kostet, die vorwiegend von den Steuerzahlern zu schultern sind. Mit Hilfe der "Menschenkette" wurde diese große Zahl in einem Bild dargestellt.
Eine Geraer Bürgerin, die anonym bleiben will, bedankte sich bei den Menschen, die nunmehr seit fast vier Jahren Montag für Montag auf die Strasse gehen, für ihr Durchhaltevermögen und lud alle Teilnehmer im Anschluss an die erfolgreiche Demo zu einem kleinen Imbiss in die Gera-Arcaden ein.
An dieser Stelle, im Namen aller Demonstranten und Mitstreiter der ISG- Gera ein recht herzliches Dankeschön an diese Mitbürgerin.
An dieser Stelle auch ein Danke an das Centermanagement und die meisten Händler der Gera-Arcaden für ihr Verständnis für die Art der freien Meinungsäußerung, die sie jeden Montag tolerieren. Wir weisen an dieser Stelle noch einmal darauf hin, das wir mit unserem Anliegen auch die Interessen vieler potentieller Kunden und indirekt teilweise die ihren vertreten.
Mit dem heutigen Aufruf möchten wir, die Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera (ISG- Gera),der DGB Ostthüringen, sowie die Verwaltungsstelle der IG Metall Gera , Sie zu einer gemeinsamen Debatte über Armut von Erwerbslosen und Kindern in Gera einladen.
Angesichts dessen, dass über 3.000 Kinder unter der Armutsgrenze leben und die Geraer ARGE 36.000 Menschen in Bedarfsgemeinschaften zu betreuen hat, wird es Zeit zum solidarischen Handeln.
Zudem steigt ständig die Zahl der Menschen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit auf zusätzliche soziale Leistungen angewiesen sind.
Diese Fakten sollten Anlass geben, an einer Podiumsdiskussion
am: 15.10. 2008
um: 17.00 Uhr
im: Burgkeller Gera teilzunehmen.
Ziel ist es, die Bedürfnisse und Interessen dieser Menschen aufzuzeigen und ihre Rechte zu stärken. Eine Ausgrenzung dieser Personengruppen ist schließlich keine Lösung!
Außerdem soll ein klares Signal gesetzt werden, um dass Wohlergehen der Menschen zu sichern.
Die Veranstalter hoffen auf eine vielfältige und rege Beteiligung!
Für Rückfragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
Am 04. August 2008 trafen sich die Mitglieder der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera (ISG- Gera) schon wesentlich eher am Standort der montäglichen Proteste in Gera, um gemeinsam mit den Montagsdemonstranten und vielen Menschen aus Gera den 4. Jahrestag der Montagsdemos in Gera zu begehen. Ab 15.00 Uhr gab es auf einer Leinwand in Kurzfilmen Informationen über die Aktivitäten der ISG und den Forderungen der Montagsdemonstranten.
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Anschaulich und von vielen Passanten, die innehielten, interessiert wahrgenommen, flimmerten noch einmal die Anfänge der Proteste mit vielen tausend Teilnehmern über die Leinwand.
Begleitet wurde das Ganze von Reden, die auf die Erfolge der bundesweiten Proteste der sozialen Initiativen verwiesen. Auch Alternativen zu der Sozialraubpolitik der Regierungen (egal welche "Farbe" sie gerade tragen), wurden aufgezeigt.
Im Verlauf der zwei Stunden bis zur eigentlichen Kundgebung zur 210. Montagsdemo in ununterbrochener Reihenfolge in Gera wurden viele liebe Gäste von außerhalb, von anderen Sozialbündnissen begrüßt!
So übermittelten Vertreter aus Erfurt, Eisenberg, Zeitz, Greiz und aus Nürnberg die herzlichsten Grüße von den Protestbewegungen mit der Versicherung, genau wie in Gera, so lange auf die Strasse zu gehen, bis die Verelendungsgesetze vom Tisch sind.
Auch sie sprachen der Bundesregierung das moralische Recht ab, der Bevölkerung von fehlenden Mitteln für Bildung, soziale Belange oder gerechte Renten zu erzählen, während Milliarden für Rüstung und kriegerische Einsätze ausgegeben werden.
Nach einer kurzen Kundgebung setzte sich dann ein Demonstrationszug durch die Geraer Innenstadt in Bewegung, dem sich etliche Menschen anschlossen.
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Auf einer kurzen Zwischenkundgebung und der anschließenden Abschlusskundgebung, unterstrichen noch einmal die Redner, den festen Willen aller, mit den Protesten nicht nachzulassen, da ja nicht nur Hartz IV Empfänger, sondern fast alle Bevölkerungsschichten von den Sozialabbauorgien, Inflation und der sich damit ständig Vergrößerung der Schere zwischen Arm und Reich, betroffen sind.
Es wurde in diesem Zusammenhang dazu aufgerufen, die angemeldeten Montagsdemos zu nutzen um gegen die immer wiederkehrenden "Hiobsbotschaften" der Regierung im Zusammenhang mit den ALG II Bezügen, Preiserhöhungen, Steuergeschenken an Wirtschaftsmillionäre u.v.m. zu protestieren.
Wir sagen, es reicht nicht mehr aus, die Faust in der Hosentasche zu ballen, verbitterte Leserbriefe oder Protestbriefe an Politiker zu schreiben -NEIN- nur der Protest auf der Strasse, das Herstellen von Öffentlichkeit über die Auswirkungen des Sozialabbaus, bedeuten eine Chance die Verhältnisse zu verändern.
Zum Ausklang des Aktionstages, trafen sich alle im Burgkeller zu Gera um auch über das bisher Geleistete zu berichten und ein wenig die durchaus vorhandenen Erfolge zu würdigen.
In diesem Zusammenhang sei auch allen Unterstützern, Sponsoren und Helfern gedankt, ohne die es nicht möglich gewesen wäre die zurückliegenden vier Jahre zu meistern.
VIELEN DANK NOCH EINMAL AN ALLE UND EIN WEITER SO!!!
Die mehreren Dutzend Teilnehmer der Montagsdemo in Gera staunten nicht schlecht, als sie zur 208. Demo auf den Platz vor den Geraer Arcaden kamen.
Dort waren bereits junge Menschen dabei mit Gitarre und Gesang auf sich aufmerksam zu machen.
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Nach einer kurzen Verständigung mit dem Versammlungsleiter war man sich einig.
Abwechselnd wurden Redebeiträge gehalten, die mit Livemusik der Band "The Satlakesaviors" aus Altenburg "garniert" wurden.
Auch diesmal ging es wieder um wichtige Infos für ALG II Bezieher.
Nachdem am vergangenen Montag die Anträge zur Erstattung von Energiekosten verteilt wurden, ging es diesmal um die Erstattung von Schulgeld und Schulkosten.
Die extra angefertigten Merkblätter dazu und die entsprechenden Anträge gingen weg wie "heiße Semmeln".
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Auch die jungen Bandmitglieder waren sehr interessiert an den Aktionen der Montagsdemonstranten und nahmen auch die Informationen mit.
Sie zeigten sich überrascht, das es immer noch Protest gegen den Sozialabbau in Gera gibt.
Nach einer geforderten Zugabe, versprachen sie am 04.August 2008 anlässlich des 4. Jahrestag der Montagsdemo in Gera mit dabei zu sein.
Wer sie vorher live erleben will, muss am 26.07.08 um 21.00 Uhr im "Gleiß 22" vorbeischauen.
Homepage der Band: "The Satlakesaviors"
Er ist Deutschlands letzter echter Straßenmusiker und Revoluzzer,
fehlt auf keiner Friedenskundgebung und ist bei jedem Castortransport dabei!
Das Kölner Original "Klaus der Geiger", hier im Duett mit Sascha!

Wer den bärtigen Waldschrat in Latzhose, der wie kein anderer seiner Geige
die verrücktesten Melodien entlockt, und den witzigen Barden mit
Klampfe an dessen Seite bereits kennt, weiß, dass es immer wieder
lustig ist, diesen beiden zu lauschen.
Wer sie aber noch nicht kennt, hat nun die Gelegenheit diese Wissenslücke zu schließen.
Wir konnten Klaus & Salossi für ein Konzert in Pößneck gewinnen!
Organisiert wurde der Abend von der linksjugnd.['solid] des Saale- Orla-
Kreises, ist jedoch ein Angebot für Jung und Alt, für Genossen oder
Folkfans und Freunde von Liedermachern.
Aber beinahe noch wichtiger ist es, neue Menschen zu erreichen und für unser
linkes Anliegen zu sensibilisieren.
Kommt also zahlreich und helft uns vorher bei der Mobilisierung!
Uns erwartet in jedem Fall ein kurzweiliger Abend mit Spaß rund um ernste Themen!
Samstag, 05. Juli, Einlaß: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr,
MOON, Saalfelder Straße 32-34, Pößneck (Zufahrt über B281, gegenüber
Diska)
Schild beachten!!!
Eintritt: symbolische € 5,- für Verdiener und € 2,- für alle
Anderen. Weitersagen!!!
Solidarische Grüße,
Marco Görlach, Sprecher re[d]solution.(linke Jugendorg. Pößneck)
Peter Lückmann, MA Bürgerbüro DIE LINKE. Pößneck
Am Donnerstag, dem 12. Juni 2008, wird Volker v. Mallinckrodt mit seiner
Radtour „Initiative Noel Martin“ in Gera Station machen. Seit 2002
versucht er, mit Etappenfahrten auf das Schicksal von Noel Martin
aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Noel Martin, ein Engländer
aus Jamaika, ist seit einem rassistischen Überfall in Brandenburg
gelähmt. Sein größter Wunsch ist es, noch einmal nach Jamaika reisen zu
können. Weitere Informationen können Sie unter
www.initiative-noel-martin.de nachlesen.
Es wäre schön, wenn Volker v. Mallinckrodt bei seiner Ankunft vor dem
Geraer Rathaus am Donnerstag, dem 12.06.2008, 16:00 Uhr von vielen
Unterstützern begrüßt und am Folgetag um 10:00 Uhr zu seiner nächsten
Etappe verabschiedet wird. Damit könnte sein Engagement gegen Rassismus
etwas stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden.
Ganz besonders wünscht sich Herr v. Mallinckrodt Mitfahrer, die ihn ein
Stück auf seiner Tour begleiten!
Mit freundlichen Grüßen
Evelyn Fichtelmann
Stadtverwaltung Gera
Aussiedler- und Ausländerbeauftragte
Am 26.05.2008 kamen über 60 Teilnehmer zu einer Kundgebung vor den Geraer ARCADEN zusammen.
Zur Auftaktkundgebung konnte Peter Lückmann (Sprecherrat der ISG-Gera) neben der Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag Heidrun Sedlacik auch Gäste von sozialen Initiativen aus anderen Städten als Gäste begrüßen.
Der Geraer Oberbürgermeister Herr Dr. Norbert Vornehm, richtete eine Grußbotschaft an die Demonstranten, die zum Auftakt der Demo verlesen wurde.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geraer!
Leider kann ich heute nicht mit dabei sein. Ich bitte deshalb Peter Lückmann, Ihnen meine herzlichen Grüße zu übermitteln.
Sie gehen heute in Gera auf die Straße, wie Sie es jeden Montag - und jetzt zum 200sten Mal tun.
Das sind 200 Montage, an denen Sie dafür sorgen, dass uns allen die Themen Armut und soziales Ungleichgewicht stets bewusst bleiben.
Dieses Jubiläum ist ein kein Tag zum Beglückwünschen.
Es ist eher ein Armutszeugnis für unser Land.
Allein in Gera gibt es noch immer rund 8.000 Bedarfsgemeinschaften, die auf Hartz IV-Leistungen angewiesen sind.
Wir haben rund 1.600 Kinder, denen wir die Kindergartengebühren finanzieren - bei insgesamt nur rund 3500 Kindern in den Einrichtungen. Das ist nahezu die Hälfte!
Wir haben rund 2.500 Aufstocker - die arbeiten, aber davon nicht leben können.
Ich bin über eines sehr froh: Wir haben eine Trendwende erreicht. Im April 2008 gab es in Gera eine Arbeitslosenquote von 15,8 Prozent - im Jahr 2007 war das ein Prozent mehr mit 16,9.
Wir haben auch 400 sozialversicherungspflichtige Beschäftige mehr als im April 2007 und rund 400 Menschen weniger als im April 07, die Arbeitslosengeld I oder II beziehen.
Das ist gut - aber kein Trost für die, die keine Arbeit haben oder keine Arbeit haben, von der sie leben können.
Deshalb sage ich Ja zu Mindestlöhnen und zu Beschäftigung für alle!
Liebe Geraerinnen und Geraer,
Sie sind die Montagsstimme und Sie sorgen dafür, dass sie nicht im Getöse vieler Stimmen verrauscht.
Ich höre sie und viele andere mit.
In diesem Sinne viele Grüße an die Montagsdemo!
Ihr
Dr. Norbert Vornehm
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Bevor sich die Demonstration durch die Geraer Innenstadt bewegte, unterstrichen die Redner noch einmal ihren festen Willen, so lange auf die Strasse zu gehen, bis die Hartz IV Gesetze vom Tisch sind. Ein unerwarteter Besuch eines weiteren Ehrengastes, veranlasste die Betroffenen von ALG II sich bei einem Schröder-Double für den Abstieg in die Armut zu bedanken. Sie versprachen ihm aber, getreu der von ihm ins Leben gerufenen Agenda 2010 auch bis 2010, wenn notwendig gegen diese Verelendungspolitik auf die Straße zu gehen.
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Während der Demo wurde in vielen Beiträgen auf das Schicksal der in Not geratenen Menschen, vor allem, das der vielen Kinder aufmerksam gemacht.
Auf der Zwischenkundgebung versicherte die Abgeordnete der LINKEN die weitere Unterstützung ihrer Partei für den Kampf um soziale Gerechtigkeit zu. Sie schloss sich den Worten der Grußbotschaft vieler sozialer Bündnisse an, das Hartz IV auf die Müllhalde der Geschichte gehöre. Sie forderte die Montagsdemonstranten auf, weiter Durchhaltevermögen zu zeigen, denn sie seien die Menschen, die den Auswirkungen der verfehlten Politik ein Gesicht geben und Stimme verleihen.
In einer anschließenden Saalveranstaltung bekamen die Teilnehmer Gelegenheit sich über die verschiedensten Aktivitäten der letzen 3 und dreiviertel Jahre Montagsdemo zu informieren.
Aber auch Erfolge und Alternativen wurden vorgestellt.
Bereichert wurde der Abend von zwei "altbekannten" Künstlern, die mit Lyrik, besinnlichen Gitarrenklängen und politischen Punkrock glänzten. An sie und das Team des Burgkellers auf diesem Weg recht herzlichen Dank für die wie immer hervorragende Unterstützung.
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Besonders geehrt wurde an diesem Abend eine Aktivistin der ersten Stunde. Der runde Geburtstag blieb nicht verborgen und so das Vertreter der ISG die Gelegenheit nutzen konnten um sich auf diesem Weg zu bedanken.
Insgesamt war es ein würdiger Rahmen, der dem Anliegen des andauernden Protestes gerecht wurde.
Regierungskrise in Thüringen, eine große Koalition die auf die steigende Kinderarmut keine Antwort hat oder haben will. Die, die Rentner in Altersarmut schickt, die Rahmenbedingungen schafft um Lohndumping voranzutreiben, die mehr Geld in Rüstung und kriegerische Auseinandersetzungen als in die Bildung der Kinder und Jugendliche steckt, die dazu beiträgt das die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden, wie der jüngste Armutsbericht leider eindeutig unter Beweis stellt!
All das sind Gründe warum in Deutschland und auch in Gera seit über 3(drei) Jahren kontinuierlich Montag für Montag auf die Strasse gehen, Gesicht zeigen und Alternativen aufzeigen zu der verfehlten Politik, zu diesem unerträglichen Sozialabbau!
Am 26.05. 2008 wird in Gera die 200. Montagsdemo in ununterbrochener Reihenfolge stattfinden!
Eine Gelegenheit gemeinsam, ob Rentner, Jugendlicher, ALG II Empfänger, Arbeitnehmer, 1-Euro-Jobber, unbezahlter Praktikant, arbeitsloser Akademiker oder Künstler, Sozialdemokrat oder Linker, IG-Metaller oder Mitglied anderer Gewerkschaften, ob Hausfrau oder Beschäftigter im öffentlicher Dienst oder gar Kleinstunternehmer oder Handwerker, Gesicht zu zeigen!
ALLE sind von dieser Politik der Umverteilung von unten nach oben betroffen!
Deshalb rufen wir zu einer GEMEINSAMEN DEMONSTRATION am 26.05.2008 mit anschließender Saalveranstaltung im Geraer Burgkeller auf!
Beginn mit einer Auftaktkundgebung um 17.00 Uhr vor den Geraer ARCADEN!
Lassen wir uns nicht mehr länger entsolidarisieren!
Demonstrieren wir an diesem Tag SOLIDARITÄT und machen wir deutlich, das diese verfehlte Politik Opfer und Gesichter hat!
Mehrere Dutzend Menschen beteiligten sich In Gera erneut an der Montagsdemo. Sie bekundeten mit ihrer Anwesenheit und in Redebeiträgen ihre Solidarität mit den im Hungerstreik befindlichen von ALG II Betroffenen.
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Auf der Kundgebung wurde zum wiederholten male auf die über 3000 Kindern in Gera aufmerksam gemacht, die unterhalb der Armutsgrenze leben müssen. Für diese wurde das Vorhaben angekündigt, gemeinsam mit dem Verein "Tischlein deck Dich" am 31.05.2008 ein Kinderfest zu veranstalten.
Der Verein, der sein 10-jähriges Bestehen feiert, lädt ab 11.00 Uhr alle Betroffenen der Politik des Sozialabbaus und deren Kinder auf die Wiese hinter den Vereinsräumen in der Helmholtzstraße ein!
Während der Kundgebung wurde noch einmal der Willen der Protestierenden unterstrichen, solange zu demonstrieren, bis die Verelendungsgesetze vom Tisch sind!
Aufgerufen wurde zu gemeinsamen, kreativen Aktionen am 26.05.2008, anlässlich der 200. Montagsdemo in ununterbrochener Reihenfolge in Gera.
Dann wird es neben einer Auftaktkundgebung um 17.00 Uhr vor den Arcaden eine Demonstration durch die Geraer Innenstadt geben. Nach einer Abschlusskundgebung auf dem Markt wird sich dann ab 18.15 Uhr eine dem Anlass entsprechende Saalveranstaltung im Burgkeller anschließen.
In diesem Zusammenhang ruft die ISG-Gera die Bürger auf sich in die Vorbereitung und Durchführung mit einzubringen. Dazu findet am 15.05.2008 um 18.00 Uhr eine Beratung im Burgkeller statt.
Zeigen wir gemeinsam am 26.05.2008, dass wir uns nicht entsolidarisieren und schon gar nicht zu Verlierern oder Versager stigmatisieren lassen. Zeigen wir Gesicht, denn das Elend in das Tausende getrieben werden, besteht nicht nur aus anonymen Zahlen!
Regierungskrise in Thüringen, eine große Koalition die auf die steigende Kinderarmut keine Antwort hat oder haben will. Die, die Rentner in Altersarmut schickt, die Rahmenbedingungen schafft um Lohndumping voranzutreiben, die mehr Geld in Rüstung und kriegerische Auseinandersetzungen als in die Bildung der Kinder und Jugendliche steckt, die dazu beiträgt das die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden!
All das sind Gründe warum in Deutschland und auch in Gera seit über 3(drei) Jahren kontinuierlich Montag für Montag auf die Strasse gehen, Gesicht zeigen und Alternativen aufzeigen zu der verfehlten Politik, zu diesem unerträglichen Sozialabbau!
Am 26.05. 2008 wird in Gera die 200. Montagsdemo in ununterbrochener Reihenfolge stattfinden!
Eine Gelegenheit gemeinsam, ob Rentner, Jugendlicher, ALG II Empfänger, Arbeitnehmer, 1-Euro-Shopper, unbezahlter Praktikant, arbeitsloser Akademiker oder Künstler, Sozialdemokrat oder Linker, IG-Metaller oder Mitglied anderer Gewerkschaften, ob Hausfrau oder Beschäftigter im öffentlicher Dienst oder gar Kleinstunternehmer oder Handwerker,
ALLE sind von dieser Politik der Umverteilung von unten nach oben betroffen!
Deshalb werden wir am 15.05.2008 um 18.00 Uhr im Burgkeller in Gera eine Beratung zur Vorbereitung einer GEMEINSAMEN DEMONSTRATION am 26.05.2008 mit anschließender Saalveranstaltung durchführen!
Wir erwarten das Vertreter aller Strukturen, die sich zu diesem Anliegen bekennen und gewillt sind sich schon jetzt in den Protest mit einzubringen
an dieser Beratung teilnehmen!
Lassen wir uns nicht mehr länger entsolidarisieren!
Auf der 192.Montagsdemonstration in ununterbrochener Reihenfolge in Gera wurde zur Solidarität mit dem Langzeitarbeitslosen aus Gütersloh aufgerufen, der sich im Hungerstreik befindet. Die knapp 40 Teilnehmer wurden darüber informiert, das sich der Betroffene auf Grund von Schikanen der GmbH, welche die "Geschäfte" der ARGE übernommen hat, seit dem 03.03.2008 im Hungerstreik befindet.
Mit den Worten: "Ich kann nicht mehr!" begründet er seine Aktion, es fehle einfach die Kraft ständig das einzufordern, was ihm zusteht.
Viele der von ALG II betroffenen Demonstranten erkannten auch, das sich ähnliche Vorgänge auch in unserer Region benennen lassen. Man ist sich einig, auch in Zukunft in die Öffentlichkeit zu gehen um die Verantwortlichen des Sozialabbau in Deutschland beim Namen zu nennen und eine Änderung dieser verfehlten Politik einzufordern.
Wie ernst es ihnen ist, zeigten einige Montagsdemonstranten, als sie in bereitstehende Autos stiegen um nach Hohenleuben zu fahren. Dort beteiligten sie sich an einer "Mahnwache" aus Anlass eines Besuches des Ministerpräsidenten von Thüringen Dieter Althaus. Gemeinsam mit dem Sozialbündnis Greiz sowie Vertretern der JUSOS und Landtagsabgeordneten übergaben sie Unterschriften gegen die geplante Schulschließung und eine Petition.
Der Versuch von drei Angehörigen der rechten Szene in Gera die Montagsdemo zu stören und handgreiflich gegenüber den Teilnehmern zu werden, scheiterte auf Grund des besonnenen Handelns der Ordner und es schnellen Reagieren der Polizei kläglich. Die daraus resultierenden Anzeigen gegen die Störer wurden noch vor Ort aufgenommen. Das vorhandene Bildmaterial wird den Beamten der PI-Nord Gera zur Verfügung gestellt.
Am Ostersonntag beteiligten sich GenossInnen der LINKEN aus Gera gemeinsam mit Mitstreitern der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera (ISG Gera) und der Abgeordneten der Landtagsfraktion DIE LINKE. Heidrun Sedlacik am Ostermarsch in Ohrdruf. Nach einer Mahnwache mit den Montagsdemonstranten Geras vor den GERA- ARCADEN fuhren wir zum Bahnhof Ohrdruf. Bei wechselhaftem Winterwetter reihten wir uns in die Kundgebung von rund 300 Friedensaktivisten ein.
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Der Versuch von etwa 20 Rechtsextemisten die Veranstaltung als Plattform für ihre menschenverachtende Ideologie zu nutzen wurde gemeinsam durch Versammlungsleitung und Polizei vereitelt. Während der Demonstration durch Ohrdruf und einigen Zwischenkundgebungen wurde der Zusammenhang von Kriegseinsätzen und fehlenden Mitteln für soziale Zwecke erläutert. Forderungen wie: "Bundeswehr raus aus Afghanistan, Schließung des Truppenübungsplatzes und dessen Nutzung für zivile Zwecke" sowie "Keine Chance den rechtsextremen Umtrieben in Thüringen!" fanden großen Beifall. Auf der Abschlusskundgebung vor den Toren des Truppenübungsplatzes und dem anschließenden Friedensfest gab es dann noch einmal Gelegenheit sich über die vielfältigen Alternativen zur gegenwärtigen Kriegspolitik und dem einhergehenden Sozialabbau auszutauschen. Ein erneuter Versuch der rechten Szene die Veranstaltung zu stören, scheiterte kläglich.
Unter diesem Motto veranstaltete die Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera(ISG_GERA) am Montag 25.02.2008 im Anschluss an eine Kundgebung vor den Geraer Arcaden wieder eine Demonstration durch Gera.
Im Anschluss an eine kurze Auftaktkundgebung ging es durch die Innenstadt bis auf den Geraer Markt , wo eine Abschlusskundgebung stattfand.
Schon zur Kundgebung vor den Arcaden und dem Elsterforum wurden dem Veranstalter die lila Bändchen in großer Zahl „abgenommen“.
Die Bändchen sollen als stiller Protest der 80% der Bevölkerung dienen, bei denen der sogenannte Aufschwung nicht angekommen ist.
Inhalt der neu ins Leben gerufenen Aktion ist es deutlich zu machen, das ein Großteil der Menschen in unsrem Land nicht mehr einverstanden sind mit der Politik die zur Zeit gegen sie betrieben wird und daher in Zukunft den Inhalten der Aktion zustimmen!
"Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!" schrieb einst Heinrich Heine!
Meinte er es prophetisch oder die "Jetztzeit"?
Der vielgepriesene Aufschwung kommt nur bei ca.20% der Bevölkerung an.
Bei genau Denen, denen es sowieso schon gut geht.
Er findet statt auf Kosten des größten Teils der Bevölkerung.
Besonders zu Lasten geht es bei einem Teil der unteren 20%, den Ärmsten(ALG Betroffene, Rentner und Beschäftigte, die für sittenwidrige Löhne den Buckel krumm machen müssen). Doch auch in der Mitte der Gesellschaft ist die verfehlte Politik bereits zu spüren.
Diese soziale Schieflage wird durch die gegenwärtige Politik immer mehr verstärkt.
Rente mit 67, Krieg in Afghanistan, höhere Rüstungsausgaben und ein Lohn von dem man nicht leben kann, Steuervergünstigungen und Hinterziehung auf der einen Seite und Drangsalierung von Menschen, die auf "Sozialleistungen" angewiesen sind, sind nur die Spitze eines Eisberges.
Dies alles gegen den Willen der Mehrheit des Volkes!
Deshalb sagen wir:
"Es reicht!- Schluss mit den Reformen gegen uns!"
Mit diesen Forderungen erklärten sich an diesem Montagabend viele Menschen einverstanden und machten dies durch das Entgegennehmen und Tragen der lila Bändchen deutlich!
Binnen 40 min. waren die 150 Schleifen verteilt und die Initiative ist sich einig diese Aktion am kommenden Montag fortzusetzen!
Peter Lückmann, Sprecherrat ISG- Gera
© IsG Gera 2004-2010